Grundflächen- und Höhennachweis

Die Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) fordert im §68 Abs.3: “Die Einhaltung der festgelegten Grundfläche und Höhenlage ist der Bauaufsichtsbehörde binnen zwei Wochen nach Baubeginn durch Vorlage einer Einmessungsbescheinigung eines Vermessungs­ingenieurs nachzuweisen.”

Diese Einmessung schützt die Investition des Bauherrn. Zu diesem kurz nach Baubeginn liegenden Termin können festgestellte Abweichungen der Bauausführung noch ohne große finanzielle Verluste korrigiert oder rückgängig gemacht werden.

In einer örtlichen Aufmessung wird die Lage und Höhe der Grundplatte bzw. des angelegten Kellergeschosses bestimmt und mit den Sollwerten der Baugenehmigung verglichen. Die Ergebnisse der Einmessung werden in einem Protokoll festgehalten und dem Bauherrn oder der Bauaufsichtsbehörde direkt übermittelt.

Neben der Baukontrollmessung ist die katastermäßige Gebäudeeinmessung durch den Bauherrn zu veranlassen. Diese Gebäudeeinmessung kann zusammen mit der Baukontrollmessung erfolgen, wenn der zu überprüfende Grundriss dem künftigen Gebäudegrundriss – abgesehen von geringfügigen Abweichungen – entspricht. Das spart dem Bauherrn Zeit und Kosten.

Kosten

Grundlage für die Vermessungskosten ist die Vermessungsgebührenordnung- VermGebO.

Die Gebühr für den Grundflächen- und Höhennachweis ist abhängig vom:

  • Wert der baulichen Anlage