Gebäudeeinmessung

Allgemeines

Gemäß Brandenburgisches Vermessungsgesetz- BbgVermG §23 Abs. 2 ist der Eigentümer eines Grundstücks verpflichtet, neu errichtete Gebäude sowie im Grundriss veränderte Gebäude einmessen zu lassen.

Hierbei wird das betreffende Gebäude in Bezug zu den rechtmäßigen Flurstücksgrenzen vermessen. Die im Rahmen der Gebäudeeinmessung gefertigten Unterlagen werden durch das Katasteramt in das Liegenschaftskataster übernommen. Die eingemessenen baulichen Anlagen werden in die Liegenschaftskarte eingetragen. Damit steht der Gebäudegrundriss zukünftig der gesamten Verwaltung und anderen Kartennutzern als Planungs- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung.

Nach erfolgter Gebäudeeinmessung erhält der Grundstückseigentümer eine Mitteilung der Katasterbehörde über den nunmehr vorliegenden Nachweis seiner Gebäude im amtlichen Liegenschaftskataster.

Kosten

Grundlage für die Vermessungskosten ist die Vermessungsgebührenordnung- VermGebO.

Die Gebühr für die Gebäudeeinmessung ist abhängig vom:

  • Wert der baulichen Anlage

Hinzu kommt die Gebühr für die Übernahme der Ergebnisse in das Liegenschaftskataster.